Die 10 Goldenen Kompostregeln

Eine detaillierte Kompost-Anleitung gibt es hier.

  1. Standort: Extreme Hitze, Kälte oder Nässe schaden dem Kompost, daher am besten halbschattig und windgeschützt aufstellen.
  2. Kontakt zum gesunden Boden: Damit der Kompost für Kleintiere wie Regenwürmer und Mikroben erreichbar ist, sollte der Kompost direkt auf dem Boden errichtet werden.
  3. Die erste Schicht: Die erste Schicht des Kompostes dient der Durchlüftung und dem Ablaufen des Wassers und besteht deshalb aus Ästen und Zweigen.
  4. Das richtige Material: Garten- und Küchenabfälle gut mischen und in ca. 20-cm-Schichten auf den Kompost aufbringen. Gesteinsmehle und/oder Betonit verbessern die Qualität und vertreiben unangenehme Gerüche.
  5. Die richtige Mischung: Die optimale Rotte braucht ein Kohlenstoff-zu-Stickstoff-Verhältnis von 30 : 1. Alle Garten- und Küchenabfälle gut mischen (nass-trocken, weich-hart, grün-verholzt) und feucht und luftig halten.
  6. Gute Erde: Zwischen die Schichten aus Garten- und Küchenabfällen immer ein wenig Erde schichten. Am besten reifen Kompost.
  7. Zusätze: Bei abwechslungsreichen Rohstoffen werden eigentlich keine Zusätze benötigt. Sollte doch etwas fehlen: Mist, Hornspäne und Brennnesseljauche liefern wertvollen Stickstoff, Gesteinsmehl und Algenkalk mineralische Nährstoffe.
  8. Abdeckung: Der Kompost sollte immer mit Mulch bedeckt sein, z.B. Grasschnitt, Heu oder einem Kartoffelsack. Mulch schützt vor Austrocknung, Abschwemmung und hält den Kompost warm.
  9. Umsetzen: Nach etwa 2-3 Wochen kann man den Kompost umsetzen. Dadurch vermischt man alle Rohstoffe miteinander und die Rotte kommt wieder besser in Gang.
  10. Fertiger Kompost: Frischer Kompost (nach etwa 3-6 Monaten) enthält noch nicht vollständig zersetzte Materialien und ist reich an leicht verfügbaren Nährstoffen. Frischer Kompost ist gut zum Mulchen (nur oberflächlich aufbringen) und gibt stark nährstoff zehrenden Pflanzen die nötige Energie. Reifer Kompost nach 9-18 Monaten enthält Nährstoffe in gebundener Form und gibt diese über einen längeren Zeitraum langsam ab. Er eignet sich deshalb auch für empfindliche Pflanzen, zur Bodenverbesserung, für Blumenkisten und Anzuchterden.
Der Aufbau des Komposthaufens: Die Aufbringung des Materials in Schichten hilft, einen besseren Überblick über den Aufbau zu erhalten. Die Dicke der Schichten hängt vom anfallenden Material und dessen Handhabung ab. Die hier angegebenen Dicken sind nur grobe Richtwerte.
Der Aufbau des Komposthaufens: Die Aufbringung des Materials in Schichten hilft, einen besseren Überblick über den Aufbau zu erhalten. Die Dicke der Schichten hängt vom anfallenden Material und dessen Handhabung ab. Die hier angegebenen Dicken sind nur grobe Richtwerte.

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